Städtegemeinschaft Straßburg und Umgebung Drucken E-Mail
Bevölkerung und Haushalte

Im Bereich des Agglomerationsraums der Stadt Strasbourg (Städtegemeinschaft Strasbourg (CUS) und angrenzende Gebiete) lebten 2006 512.999 Einwohner in 225.271 Haushalten. Dieser Teilraum repräsentiert damit etwa 48 % der Gesamtbevölkerung und 50 % der Haushalte im Departement Bas Rhin.

Zwischen 1999 und 2006 wuchs die Bevölkerung um etwa 4,0 %, was einer jährlichen Zuwachsrate von durchschnittlich 0,6 % entspricht. Bezogen auf die Anzahl der Haushalte kam es im selben Zeitraum zu einer Zuwachsrate von 9,0 % (jährlich etwa + 1,3 %). Damit verringerte sich die durchschnittliche Personenzahl pro Haushalt von 2,4 auf 2,3 und der Teilraum liegt bezogen auf die Haushaltsgröße leicht unter dem Durchschnitt des Departements (2,4 Personen pro Haushalt).

 

Einzelhandelsangebot

Im Agglomerationsraum Strasbourg wurden Anfang 2008 3.145 Einzelhandelsgeschäfte mit einer Gesamtverkaufsfläche von 760.746 m² erhoben, was 50 % aller Geschäfte sowie 51 % der Gesamtverkaufsfläche im Departement entspricht. Der Lebensmitteleinzelhandel partizipiert daran mit 32 % aller Geschäfte und 28 % der Verkaufsfläche und ist auf Grund des großen und spezifizierten Nichtlebensmittelangebots der Agglomeration somit relativ schwächer entwickelt als im gesamten Departement (39 %).

 

Ausgaben der Haushalte

In 2007 gaben die Haushalte im Raum Strasbourg im Durchschnitt 12.537 € für Einzelhandelswaren aus. Damit liegen die durchschnittlichen Ausgaben etwa 2 % unter denen des gesamten Departements. Im Einzelnen übersteigen jedoch die Ausgaben für Freizeitartikel den departementalen Durchschnitt um 6 %.

Insgesamt ist in der Agglomeration ein Kaufkraftvolumen von 2,8 Mrd. € vorhanden, was ungefähr 48 % des gesamten Potenzials im Departement entspricht. 43% aller Ausgaben entfallen davon auf den Lebensmittelbereich.

 

Ausgaben nach Betriebsformen

Das Ausgabeverhalten nach Betriebsformen (Groß- und Kleinflächenanbieter, Internethandel etc.) ist im Agglomerationsraum Strasbourg weitgehend identisch mit der Verteilung bezogen auf das gesamte Departement Bas Rhin. Kleinere Abweichungen von dieser Regel sind lediglich im Nichtlebensmittelsektor vorhanden.

 

Kaufkraftbindung/Kaufkraftabflüsse

Die Kaufkraftbindung im Agglomerationsraum Strasbourg ist im Bereich des Lebensmitteleinzelhandels überdurchschnittlich hoch. Effektiv werden 93 % aller Ausgaben der örtlichen Haushalte auch in diesem Teilraum getätigt. Die Kaufkraftbindung im Nichtlebensmittelsektor ist zwar mit 86 % niedriger, kann aber dennoch als sehr hoch eingestuft werden.

Alles in allem werden 4 % der in diesem Teilraum vorhandenen Kaufkraft im deutschen Einzelhandel ausgegeben (insgesamt 99 Mio. €), das entspricht 57 % des gesamten departementalen Kaufkraftabflusses Richtung Baden.
 

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