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Bevölkerung und Haushalte
Im Jahr 2006 zählte der Landkreis Emmendingen 157.265 Einwohner in 68.570 Haushalten, was in etwa 10 % der Gesamtbevölkerung sowie 9 % der Haushalte im deutschen Teil des Untersuchungsraums entspricht. Zwischen 1999 und 2006 wuchs die Bevölkerung um 5 %. Damit liegt die Entwicklung des Landkreises oberhalb des Durchschnitts des gesamten deutschen Untersuchungsraums (+3,1 %). Die durchschnittliche Haushaltsgröße liegt bei 2,3 Personen, gegenüber 2,16 Personen im Durchschnitt des gesamten deutschen Untersuchungsraums.
Einzelhandelsangebot Im Landkreis Emmendingen wurden Anfang 2008 1.088 Einzelhandelsgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von 207.085 m² erhoben. Das entspricht etwa 10 % der Anzahl der Geschäfte und 8 % der Verkaufsfläche im gesamten deutschen Untersuchungsraum. 39 % dieser Einzelhandelsgeschäfte, aber nur 33 % der Verkaufsfläche sind dem Lebensmittelsektor zuzuordnen. Der Landkreis wird in seiner internen Einzelhandelsstruktur durch die Angebote in den Mittelzentren Emmendingen (61.400 m² VK) und Waldkirch (26.970 m² VK) geprägt, wobei er sich voll im Einflussgebiet des nahen Oberzentrums Freiburg befindet. Daneben spielen die Unterzentren Herbolzheim, Kenzingen, Endingen, Denzlingen und Elzach noch eine wichtige Rolle für die Versorgung der örtlichen Bevölkerung.
Ausgaben der Haushalte In 2007 lag der durchschnittliche Ausgabebetrag für Einzelhandelswaren pro Haushalt bei 11.228 €. Die Kaufkraft lag damit um 3 % unterhalb des Durchschnitts aller Haushalte im deutschen Untersuchungsraum. Multipliziert mit der Zahl der Haushalte ergab sich daraus für 2007 ein Gesamtkaufkraftvolumen von fast 770 Mio. €, was etwa 9 % des Volumens im deutschen Teil des Untersuchungsraums entspricht.
Ausgaben nach Betriebsformen Insgesamt gesehen ähnelt das Ausgabeverhalten der Bevölkerung nach Betriebsformen dem der Gesamtbevölkerung im deutschen Teil des Untersuchungsraums. Allerdings spielen die Betriebsformen Supermarkt, Discounter und kleinteiliger Fachhandel eine leicht überdurchschnittliche Rolle im Einkaufsverhalten, was durch die örtliche Struktur der Betriebe in den kleineren und mittleren Städten im Landkreis zu erklären ist.
Kaufkraftbindung/Kaufkraftabflüsse Die Kaufkraftbindung im Landkreis ist mit 81 % im Lebensmittelsektor recht hoch. Für den Nichtlebensmittelbereich kann aber lediglich eine Bindungsquote von 44 % festgehalten werden, was die Dominanz der Stadt Freiburg als Zentraler Ort für den Landkreis in diesem Sektor unterstreicht. Insgesamt fließen 43 % der Kaufkraft im Landkreis Emmendingen nach außen. |
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